— Der W&V Summit in München

Jahresauftakt für Entscheider:innen

  • Lesedauer ca. 1 min.

Marketing steht vor einem Paradigmenwechsel — und der W&V Summit in München war genau der richtige Ort, um diesen Wandel hautnah zu erleben. Jedes Jahr im März kommen in München über 800 Teilnehmer:innen zusammen, um gemeinsam einzuordnen, wohin sich Marketing, Media und Technologie entwickeln. Das Format setzt dabei auf inhaltliche Tiefe statt Breite: Keynotes von Markenverantwortlichen aus Unternehmen wie Volkswagen, Nestlé oder Deutsche Telekom, ergänzt durch Deep Dives und Networking auf Entscheidungsebene. 

Vom Summit in die Praxis: Unsere Einordnung für den Mittelstand

Die Themen, die 2026 in München diskutiert wurden, sind keine abstrakten Branchentrends, sondern beschreiben Veränderungen, die Unternehmen jeder Größe direkt betreffen: wie Marketing künftig bewertet wird, wie KI Sichtbarkeit und Kaufentscheidungen verschiebt und warum die Balance zwischen Marke und Performance über langfristigen Vertriebserfolg entscheidet. Als Beratungs- und Agentur-Hybrid begleiten wir unsere Kund:innen genau an dieser Schnittstelle. Wir übersetzen strategische Entwicklungen in konkrete Maßnahmen und helfen dabei, Marketingentscheidungen mit echtem Business-Impact zu verknüpfen. Formate wie der W&V Summit geben uns Orientierung: Wir erkennen frühzeitig, welche Entwicklungen für unsere Kund:innen relevant werden — und können gemeinsam die richtigen Weichen stellen. 

What?

Der W&V Summit ist ein Branchen-Event für CMOs und Marketingentscheider:innen — mit Keynotes, Panels, Deep Dives und Networking auf Augenhöhe. Die Veranstaltung brachte 2026 über 800 Teilnehmer:innen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, wie, warum und wo Budgets optimal eingesetzt werden können.

When?

Am 11. und 12. März 2026 öffnete die MOTORWORLD München ihre Türen. Das Ambiente der Location transportiert genau das, worum es beim Summit geht — Bewegung, Transformation und Weitblick. Zwei intensive Tage boten den Rahmen, um gemeinsam in das Marketingjahr zu starten.

Who?

Sebastian Filla, Geschäftsführer von Amplio, hat den W&V Summit 2026 besucht und die wichtigsten Entwicklungen und Erkenntnisse direkt aus München mitgebracht. Als strategischer Kopf hinter unserer Beratungsarbeit ordnet er ein, was diese Veränderungen für unsere Kund:innen konkret bedeuten.

Was bewegt die Marketing-Branche? Sebastians persönlicher Eindruck

Der W&V Summit ist das Event zum Jahresauftakt für CMOs und Marketingentscheider:innen — mit über 800 Teilnehmer:innen, Keynotes, Deep Dives und Networking-Sessions in der MOTORWORLD München. Das Format ist bewusst kurzgehalten und auf Orientierung ausgelegt: Welche Prioritäten setze ich? Welche Themen stehen im Fokus und haben den größten Effekt? Für uns als Digital- und Beratungsagentur ist es vor allem eine Gelegenheit, den Blick über den eigenen Tellerrand zu heben und zu prüfen, wo die Branche gerade wirklich steht. 

Im Mittelpunkt stand ein klarer Paradigmenwechsel: Marketing wird künftig stärker an finanziellen KPIs gemessen — weniger an kanalbezogenen Metrics wie Reichweite oder Klicks. Dazu kam die Frage, wie KI die Content-Produktion und den Commerce grundlegend verändert: Prognosen zufolge könnten künftig bis zu zwei Drittel aller Web-Inhalte bot-generiert sein, während sich Kaufprozesse zunehmend in KI-gestützte Suchumgebungen verlagern. Und auch die Balance zwischen Performance-Marketing und langfristigem Brand Building war ein zentrales Diskussionsthema – denn beides braucht es für nachhaltigen Vertriebserfolg. 

Der Teilnehmerkreis macht den Unterschied. Wer dort sitzt, sind keine Besucher:innen, die sich einen Überblick verschaffen wollen — sondern Menschen, die Budgetverantwortung tragen und Entscheidungen treffen. Speaker:innen wie Christine Wolburg von Volkswagen, Sebastian Bayer von dm oder Maike Abel von Nestlé berichten nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis von laufenden Transformationsprozessen. Das schafft eine andere Gesprächsqualität und genau das macht den Austausch dort für uns wertvoll. 

Die zentrale Erkenntnis ist eindeutig: Unternehmen brauchen künftig weniger reine Kanal-Execution und mehr strategische Verantwortung für Wirkung. Konkret bedeutet das: eine KPI-basierte Marketingstrategie aufbauen, die sich an echtem Business-Impact orientiert, und gleichzeitig die Balance zwischen Brand Building und Performance-Marketing aktiv steuern. Marketing wird messbarer, technologischer und strategischer. Genau hier entsteht aktuell der größte Mehrwert — für Unternehmen, die bereit sind, diese Verantwortung anzunehmen. 

Beides. Die Stimmung war konzentriert und nachdenklich. Man merkt, dass viele Unternehmen gerade an einem Punkt stehen, wo die bisherigen Antworten nicht mehr ausreichen. Performance-Marketing läuft, aber die strategische Frage, ob die Budgets wirklich dort wirken, wo sie sollen, bleibt offen. Gleichzeitig ist der Druck durch KI spürbar: nicht als Bedrohung, aber als Taktgeber, der das Tempo vorgibt. Was ich als Grundstimmung mitgenommen habe, ist eine wachsende Bereitschaft, Marketing neu zu denken. Weg davon, Erfolg an Kanal-Metriken zu messen, und hin zu der Frage, was das Marketing tatsächlich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Das ist kein einfacher Schritt, aber es ist der richtige. Und genau das ist der Punkt, an dem wir als Beratungs- und Agentur-Hybrid ansetzen: strategische Tiefe kombiniert mit der Kompetenz, Entscheidungen direkt umzusetzen. 

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Sebastian Filla

Sebastian Filla

CEO (Operations)

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