— Marketing Trend Quiz 2026

Wissen trifft Entertainment

  • Lesedauer ca. 1 min.

Das Marketing Trend Quiz ist ein interaktives Eventformat, bei dem aktuelle Entwicklungen in Marketing, Digitalisierung und Vertrieb anhand eines Quizzes gemeinsam mit den Teilnehmenden eingeordnet werden. Im Mittelpunkt standen Themen wie KI, UX, Branding sowie datengetriebenes Marketing — und ihre konkrete Relevanz für 2026.

Das Format setzt dabei bewusst auf Gamification: Es geht nicht um trockene Wissensvermittlung, sondern um Einordnung, offenen Austausch und die Frage, wie Herausforderungen professionell und kreativ gemeistert werden. Denn neben inhaltlichen Impulsen bietet das Format Raum für Diskussionen und Perspektivabgleich. Gleichzeitig entsteht ein Austausch mit regionalen Akteur:innen in einer offenen, dialogorientierten Atmosphäre. 

Feedback aus erster Hand:
Am Puls der Marketing-Community OWL

Das Marketing Trend Quiz bringt zusammen, was zusammengehört: Marketer:innen, Entscheider:innen und digitale Vordenker:innen aus der Region OWL — aus Startups, Mittelstand und Corporates. Der direkte Austausch mit Menschen unterschiedlicher Digitalisierungsstufen macht das Format besonders wertvoll: Hier treffen verschiedene Perspektiven aufeinander, aktuelle Trends werden gemeinsam eingeordnet und Herausforderungen offen diskutiert. Genau dort, wo digitale Transformation in der Praxis stattfindet. 

What?

Beim „Marketing Trend Quiz 2026 — Wissen trifft Entertainment“ wurden aktuelle Trends und Entwicklungen im Marketing beleuchtet — von Künstlicher Intelligenz über Branding und Digitalmarketing bis zu Events und Video. Im Mittelpunkt stand das interaktive Quiz-Format, bei dem Wissen spielerisch vermittelt wird.

When?

Das Event fand am 19. Januar 2026 in der Wissenswerkstatt Bielefeld und am 27. Januar 2026 im Pioneers Club Bielefeld statt.

Who?

Jan Hendrik Leifker, Geschäftsführer bei Amplio, hat aktuelle Trends und Entwicklungen vorgestellt, die Amplio für die Zukunft des Marketings erwartet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mirco Welsing (TMC Group), begleitet von den Experten Andreas Knepper (TMC Brandwork) und Florian Potthoff (TMC Live). Als Teilnehmer berichtet Thomas Lütcke, Director of Strategy bei Amplio, von seinen Eindrücken.

Recap von Thomas: Welche Trends 2026 für Amplio eine Rolle spielen

Es war spannend zu sehen, ob die eigenen Ideen mit den vorgestellten Trends für 2026 übereinstimmen — und tatsächlich gab es einiges, was ich noch nicht auf dem Schirm hatte. Gleichzeitig wurde schnell klar: KI ist eine Transformation, die wir aktiv mitgestalten müssen, auch wenn man zwischendurch gerne die Pause-Taste drücken würde. Den einen „Königsweg“ gibt es nicht — das zeigen die vielen kreativen Ansätze, die andere Unternehmen gehen. So gibt es beispielsweise schon sehr interessante Cases, wie KI die Videoproduktion vereinfacht und in toller Qualität kostengünstig ermöglicht. Das ist vor allem für Formate interessant, bei denen Bewegtbild bisher nicht ins Budget passte. Allerdings scheint es auch eine gewisse Sättigung bei den Rezipient:innen gegenüber KI-Videos zu geben. Hier gilt es einen guten Mittelweg zu finden. Der Austausch mit Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, macht Eventformate wie dieses so wertvoll. 

Eines der wichtigsten Themen aus Marketingsicht war die Verschiebung vom klassischen Suchverhalten hin zu KI-basierten Antworten und Social Search. Es geht künftig nicht mehr nur um Keywords, sondern verstärkt um strukturierte Inhalte, vollständige Produktdaten und Markenkommunikation, die von KI verstanden und verarbeitet werden können. Wir bewegen uns weg von der klassischen Suche und treten stattdessen in einen Dialog: für eine Reservierung in einem neuen Restaurant, zu den Schuhen, die wir in einem Film entdeckt haben, oder zu dem Ferienhaus in Portugal, das uns Freunde über Instagram empfohlen haben. 

Gleichzeitig schlägt UX eine noch relevantere Brücke zwischen der Technik und Menschen. Wir erwarten eine reibungslose Journey über verschiedene Kanäle und Endgeräte, bis wir am Ende auf den Kaufen-Button drücken. Je komplexer die Entscheidungsfindung, desto mehr Unterstützung, Informationen und Inspiration benötigen wir. Da muss alles zueinander passen, denn Barrieren in der Bedienung oder fehlende Informationen führen schnell zum Kaufabbruch, gerade wenn KI uns keine optimale Empfehlung bieten kann. Data Readiness lautet dabei das entscheidende Zauberwort. 

Vor allem ging es darum, Feedback dazu zu erhalten, wie unsere Sichtweise auf Marketing- und Technologie-Trends von den Teilnehmenden wahrgenommen wird. Teilweise variieren die Schwerpunkte und Erwartungen je nach Branche und Unternehmensgröße erheblich.

An so einem Abend bekommt man außerdem die Möglichkeit, unmittelbar Einschätzungen von Expert:innen aus der Praxis zu erfahren, was unglaublich wertvoll für die eigene Strategiearbeit ist. Das funktioniert besonders gut, wenn man sich gemeinsam an einem Ort versammelt und nicht nur digital zusammenkommt. Viele scheinen auch dankbar zu sein, die Gelegenheit zu haben, in einer entspannten und vertrauten Atmosphäre offen über ihre Ideen, Lösungswege und Herausforderungen sprechen zu dürfen. 

Ganz klar: Den Bedarf nach einer praxisnahen Einordnung zu den Trends. Was bedeuten sie für die Teilnehmenden? Welche Maßnahmen lassen sich daraus ableiten und welche Fehler gilt es zu vermeiden?  

Wir sehen wachsende Schnittmengen zwischen Marketing, Vertrieb, Services und Technologien. Unser Auftrag ist es, die Zusammenhänge zu verstehen, Erfahrung aufzubauen und zu teilen — und letztendlich einen Fahrplan für unsere Kund:innen zu entwickeln, der nachvollziehbar ist und messbare Ergebnisse liefert. Das Interesse an neuen Themen — oder wie andere Unternehmen bestimmte Problemstellungen lösen — ist auf jeden Fall vorhanden und wird durch einen offenen Austausch gefördert. 

Interessant fand ich, dass die strukturierte Erfassung und Nutzung von Daten immer noch große Herausforderungen darstellen. Ich dachte, da wären wir schon ein paar Schritte weiter. Aber es ist für alle Beteiligten höchste Zeit, eine gute Grundlage zu schaffen, sonst bleibt das Thema KI ein Wunschszenario. 

Gleichzeitig spürt man, dass sich alle Teilnehmenden den Menschen weiterhin als entscheidenden Teil des Prozesses wünschen: bei der Planung, der Durchführung und der Optimierung von Vertriebs- und Marketingmaßnahmen. Technologien dürfen und sollen uns die Arbeit erleichtern, aber die Zügel sollen weiterhin in den Händen von Profis liegen. Das ist auch verständlich, sind wir doch in der Lage, über den Tellerrand hinauszusehen und weiterhin kreativ tätig zu sein. Das bedeutet auch, dass wir Trends beobachten, nutzen und in unsere Beratung einfließen lassen. 

Neugier verbindet. Was bewegt Sie gerade?

Wir freuen uns mit Ihnen in Kontakt zu kommen.

Jan Hendrik Leifker

Jan Hendrik Leifker

CEO (Growth)

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