Wie ROTTLER Brillen + Hörgeräte digitale Sichtbarkeit in konkrete Terminabschlüsse überführt
ROTTLER zählt zu den größten familiengeführten Optik- und Akustik-Unternehmen in Deutschland. Seit 1946 prägt ein klares Versprechen die Marke: „Rottler macht glücklich – Auch Dich!“. Über 130 Filialen in NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hessen stehen für Nähe und Verlässlichkeit — online wie offline.
Die Herausforderung: Ein digitaler Auftritt, der nicht mehr mitgewachsen ist — unübersichtlich, langsam, wenig intuitiv — und damit dem Markenanspruch sowie den gleichzeitig gestiegenen Erwartungen der Nutzer:innen nicht mehr gerecht wurde.
In dieser Case Study zeigen wir, wie wir gemeinsam mit ROTTLER den digitalen Auftritt so weiterentwickelt haben, dass er heute Orientierung schafft, Nutzer:innen schnell zur passenden Filiale und Terminbuchung führt und zugleich die Basis für skalierbares Leadmanagement legt.
Die Ausgangslage
Die Situation dürfte vielen Unternehmen vertraut vorkommen: Die Website ist über Jahre mitgewachsen — aber nicht mit System. Das führte zu langen Ladezeiten, einem technischen Stand, der moderne Anforderungen nur noch schwer erfüllte und einer Nutzung, die sich unnötig mühsam anfühlte. Inhalte waren zwar vorhanden, wurden aber in einer zu komplexen Navigation nicht schnell genug gefunden. Und sobald es mobil wurde, stieg die Reibung spürbar — bis hin zu Abbrüchen, bevor überhaupt ein Kontakt oder Termin zustande kam.
Genau deshalb ging es nicht um „ein bisschen schöner“, sondern um ein klares Upgrade der digitalen Leistung: bessere Auffindbarkeit, kürzere Wege zum Ziel und eine Grundlage, mit der Marketing und Vertrieb sauber arbeiten können. Ziel war eine Plattform, die performant läuft, sich einfach skalieren sowie pflegen lässt und deren Wirkung messbar wird, von qualifizierten Leads bis zu Terminbuchungen.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sollten wir sprechen.
Projektsteckbrief

- Kunde: Brillen Rottler GmbH & Co.KG
- Branche: Augenoptik und Hörakustik
- Zusammenarbeit: Strategie X Technologie X Execution
- Leistungen: Digitale Strategie — Online Marketing — Web-Technologie
- Tools: HubSpot — TIMIFY — Airtable — Personio — Alpine.js — Tailwind.css
- API CMS Content CRM CRO CX/UX KI Prozess UI Design
Unser Zielbild
„ROTTLER steht offline für individuelle Beratung und Verlässlichkeit. Unser Ziel war es, dieses Gefühl online zu übersetzen: schnell Orientierung geben, die richtige Filiale finden und den Termin in wenigen Schritten buchen. Damit das stabil und skalierbar funktioniert, haben wir von TYPO3 auf HubSpot migriert und Content sowie Leadprozesse in einem System zusammengeführt.“

Strategisches Fundament: Der CMS-Wechsel als Plattform-Entscheidung
Der entscheidende Schritt lag nicht nur in UX und Content, sondern im Betriebsmodell hinter der Website. Denn wenn Inhalte schwer zu pflegen sind, Daten verteilt gespeichert werden und Änderungen zu lange dauern, wird aus einer Website schnell ein Bremsklotz, statt ein Kanal, der messbar wirkt. Gemeinsam mit ROTTLER haben wir deshalb eine Grundlage erarbeitet, mit der der Auftritt im Alltag zuverlässig performant, steuerbar und weiterentwickelbar ist.
Kern der Neuausrichtung war der Wechsel von TYPO3 auf HubSpot. Für Marketing-Entscheider:innen bedeutet das: weniger Insellösungen, weniger Abstimmungsaufwand — dafür ein System, in dem Content, Kontaktdaten und Kampagnenlogik zusammenlaufen. So lassen sich Filial- und Service-Inhalte konsistent ausspielen, Termin- und Kontaktwege klar steuern und Ergebnisse sauber messen. Und alles, ohne jedes Mal ein Technikprojekt daraus zu machen.

„Gerade bei einem Filialnetz dieser Größe wird digitale Orientierung zum Erfolgsfaktor. Standortseiten, Filialsuche und Kontaktoptionen greifen heute sauber ineinander. Und das auf einer Plattform, die Teams im Alltag entlastet: weniger doppelte Pflege, klarere Datenflüsse und Messbarkeit, die kontinuierliche Optimierung möglich macht.“


Unser Ansatz
Digitale Plattformen funktionieren dann nachhaltig, wenn Strategie, Nutzerführung und Technik sauber zusammenspielen. So entsteht kein „Relaunch um des Relaunchs willen“, sondern eine Website, die Nutzer:innen schnell zum Ziel führt, intern effizient betreibbar ist und nach dem Go-live messbar weiterentwickelt werden kann.
In einem gemeinsamen Kick-off mit allen relevanten Stakeholdern haben wir Ziele, Zielgruppen und Erfolgskriterien klar definiert: Was muss die Website im Alltag leisten — für Nutzer:innen, Filialen, Marketing und Beratung? Daraus haben wir Anforderungen abgeleitet, die nicht nur den Launch absichern, sondern auch den späteren Betrieb: Verantwortlichkeiten, Pflege-Logik, Integrationen (z. B. Terminbuchung) und ein KPI-Set als Grundlage zur Erfolgsmessung.
Auf Basis von Nutzungsverhalten und Suchintentionen haben wir die Experience konsequent entlang einer Leitfrage aufgebaut: „Wie kommt man mit möglichst wenig Reibung zur richtigen Filiale und zum Termin?“ Das floss in eine klarere Menüstruktur, dynamische Filialseiten als zentrale Informationsdrehscheibe und eine schlanke Terminbuchungsstrecke. Parallel wurde SEO direkt in Struktur und Content übersetzt — von Keyword-Potenzialen über saubere Headline-Logik bis zu Metadaten und interner Verlinkung.
Der Go-live war der Startpunkt für den nächsten Schritt: Messen, priorisieren, verbessern. Tracking und Reporting machen sichtbar, wo Nutzer:innen stecken bleiben und was Wirkung erzeugt. In einem festen Rhythmus leiten wir daraus Optimierungen ab — von Content-Updates über UX-Feinschliff bis zur Weiterentwicklung von Leadprozessen in HubSpot. So wird die Plattform nicht nur aktuell gehalten, sondern kontinuierlich leistungsfähiger.
In einem gemeinsamen Kick-off mit allen relevanten Stakeholdern haben wir Ziele, Zielgruppen und Erfolgskriterien klar definiert: Was muss die Website im Alltag leisten — für Nutzer:innen, Filialen, Marketing und Beratung? Daraus haben wir Anforderungen abgeleitet, die nicht nur den Launch absichern, sondern auch den späteren Betrieb: Verantwortlichkeiten, Pflege-Logik, Integrationen (z. B. Terminbuchung) und ein KPI-Set als Grundlage zur Erfolgsmessung.
Auf Basis von Nutzungsverhalten und Suchintentionen haben wir die Experience konsequent entlang einer Leitfrage aufgebaut: „Wie kommt man mit möglichst wenig Reibung zur richtigen Filiale und zum Termin?“ Das floss in eine klarere Menüstruktur, dynamische Filialseiten als zentrale Informationsdrehscheibe und eine schlanke Terminbuchungsstrecke. Parallel wurde SEO direkt in Struktur und Content übersetzt — von Keyword-Potenzialen über saubere Headline-Logik bis zu Metadaten und interner Verlinkung.
Der Go-live war der Startpunkt für den nächsten Schritt: Messen, priorisieren, verbessern. Tracking und Reporting machen sichtbar, wo Nutzer:innen stecken bleiben und was Wirkung erzeugt. In einem festen Rhythmus leiten wir daraus Optimierungen ab — von Content-Updates über UX-Feinschliff bis zur Weiterentwicklung von Leadprozessen in HubSpot. So wird die Plattform nicht nur aktuell gehalten, sondern kontinuierlich leistungsfähiger.
Zwei Schlüsselentscheidungen, die in diesem Case den Unterschied gemacht haben
UX first — vom ersten Klick bis zur Terminbuchung
Viele Websites scheitern nicht an Inhalten, sondern daran, dass Nutzer:innen sie im entscheidenden Moment nicht schnell genug finden. Deshalb haben wir gemeinsam mit ROTTLER zuerst nachvollzogen, wie Menschen tatsächlich suchen: Welche Fragen kommen als Erstes? Welche Klickwege werden abgebrochen? Und welche Infos braucht es, um sicher „Ja, hier bin ich richtig“ zu denken? Auf dieser Basis haben wir Informationsarchitektur und Navigation neu aufgebaut, Einstiege vereinfacht und die wichtigsten Pfade konsequent kurz gehalten — damit Besucher:innen schneller zur passenden Leistung, zur richtigen Filiale und zur Terminbuchung gelangen.
Wachstum braucht ein System — HubSpot als Herzstück
Wenn Website, Kontaktformulare und Kundendaten getrennt voneinander laufen, geht im Alltag Zeit verloren — und Chancen gleich mit. Darum haben wir den Auftritt so aufgesetzt, dass Inhalte, Daten und Prozesse zusammenspielen: HubSpot als CMS, verbunden mit CRM und Automationen. Das sorgt für modular pflegbare Inhalte, zentrale Kontaktdaten und ein Leadmanagement, das mitwächst. Kurz: Die Website ist nicht nur Schaufenster, sondern ein Werkzeug, das Anfragen und Terminbuchungen strukturiert ermöglicht — und im Betrieb messbar besser werden kann.

Optimierte Buchungsstrecke — einfach, schnell und barrierefrei
Eine schlanke Terminbuchungsstrecke reduziert Reibungspunkte entlang der User Journey. Sie führt Nutzende in fünf klar strukturierten Schritten zum Termin, schließt mit einer kompakten Zusammenfassung ab und bietet eine integrierte iCal-Funktion. Die Strecke berücksichtigt automatisch die bevorzugte Filiale und den gewählten Service. Direktlinks ermöglichen einen sofortigen Einstieg mit passenden Voreinstellungen.
Barrierefrei gedacht: Bereits in der Konzeptionsphase der Buchungsstrecke wurden die Anforderungen des BFSG berücksichtigt, damit sie allen Nutzenden — unabhängig von Fähigkeiten oder Endgeräten — ein positives Erlebnis bietet.
Umsetzung — Wie die Idee zur Realität wurde
„Wir haben nicht vermutet, was funktioniert — wir haben es getestet. Mit Nutzer:innen aus unterschiedlichen Altersgruppen, plus Heatmaps als Reality-Check. Das hat uns klare Hebel geliefert, die wir direkt in der Terminjourney umgesetzt haben.“

Im Interview — ROTTLER Brillen + Hörgeräte über die Zusammenarbeit mit Amplio
Ergebnisse im Überblick
Der Erfolg dieser Zusammenarbeit zeigt sich auf mehreren Ebenen: strategisch, weil die Plattform konsequent auf Terminabschlüsse und messbare Wirkung ausgerichtet ist. Inhaltlich, weil Nutzer:innen schneller finden, was sie suchen — und länger bleiben. Und technisch, weil die Systemmigration nicht nur funktioniert, sondern sogar international ausgezeichnet wurde.
Sitzungsdauer
+14,00 %organischer Traffic
+19,00 %Terminbuchungen
+84,00 %Keyword-Rankings
97,00 %„Wir haben Daten und Prozesse zentral gebündelt, messbare Erfolge erzielt — und vor allem den Startpunkt für eine Entwicklung geschaffen, die weiterläuft. Was wir aufgebaut haben, wird bereits wieder hinterfragt und optimiert, konsequent auf Basis der Zahlen. Genau so fühlt sich eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit an: nicht mit dem Go-live beendet, sondern als gemeinsamer Rhythmus aus Messen, Lernen und Weiterdenken.“

Ergebnisse im Detail
Die KPIs zeigen, dass es wirkt. Die nächsten Inhalte zeigen, warum es wirkt.
Damit die Zahlen nicht abstrakt bleiben, zeigen wir im Folgenden ausgewählte Resultate im Detail. Jeder Link führt zu einem konkreten Baustein aus der Zusammenarbeit mit ROTTLER — inklusive Learnings und Umsetzungshinweisen.




